MITMACHEN-02

Ich träume von einer Kita, in der…

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9 Kommentare zu “MITMACHEN-02

  1. 17. Dezember 2019

    Wolfgang Erdmeier

    … in der das Gemüse für den Mittagstisch mindestens teilweise selbst angebaut (und natürlich auch zubereitet) wird. Kinder finden damit einen natürlichen und praktischen Bezug zur Natur und lernen Lebensmittel zu schätzen und bekommen eine völlig neue Sichweise auf das tägliche Leben.

  2. …die jungen Menschen freiwillig sind und in der auch Eltern, Geschwister und andere Bezugspersonen ihren Platz haben, wann immer sie möchten oder es für die jungen Menschen wichtig ist. Kita sollte ein Ort sein, der Betreuung nach einem Modell der erweiterten Familie und des vertrauten Bekanntenkreises bietet, wenn junge Menschen entsprechender Betreuung bedürfen und ein Begegnungsort für Spiel und Austausch für alle jungen Menschen.

  3. Auf zweierlei Art kann man Qualität in die Kitas bringen: 1. Durch das fachliche Know-How der Fachkräfte und 2. durch die Anerkennung von politischer Seite. Letzteres fehlt grundsätzlich und da liegt das Hauptproblem. Schlechte Bezahlung, zu wenige Fachkräfte in den Gruppen und akuter Fachkräftemangel. Gute Kita-Qualität war gestern, heute ist diese nur noch durch das persönliche Engagement einzelner Fachkräfte zu gewährleisten, wie lange wird das noch funktionieren? Was würde wohl passieren, wenn die Kitas alle an einen Tag in ganz Deutschland schließen würden?

  4. …. in der die KiTa- Leitung den umfangreichen Aufgaben entsprechend Leitungsstunden hat.
    5 Stunden je Gruppe ist längst überholt.Leitung sollte mehr Stunden haben.
    Die Leitung einer KiTa ist ihr Fundament und das sollte stabil sein!

  5. 1. März 2019

    Kerstin Falkenstein

    ..ich als Leitung genügend Freistellung habe, um mich auf die wesentlichen Dinge zu konzentrieren, um den Mitarbeiter*innen auch einmal den Rücken frei halten zu können.
    …ich während meinem Gruppendienst ausreichend Zeit habe, um die Kinder tatsächlich individuell fordern und fördern zu können.
    …ich ausreichend Zeit habe, dokumentieren zu können, ohne ein schlechtes Gewissen gegnüber meinen Kolleg*innen zu haben.

  6. Mein Kind die Geborgenheit und Sicherheit findet, die es braucht, um unbeschwert all seine Entdeckungen zu machen. In der jedes Kind mit all seinen Besonderheiten gleichwertig gesehen und in seiner Entwicklung begleitet wird. In der es keine „Erzieher_innen“ gibt, sondern „Begleiter_innen“

  7. Ich als Erzieherin Zeit für jedes einzelne Kind habe und frei von Zwängen bin. Kinder können sich unter Anleitung entwickeln und der Tagesablauf darf nicht zu eng strukturiert sein, um Spielräume für spontane Angebote zu haben. Die Interessen der Kinder sollten aufgegriffen werden. Die Waage zwischen Struktur und Freiheit sollte gelingen können.

  8. … das JETZT gelebt, gespielt und gefeiert wird, in der der gegenwärtige Moment bedeutsam ist.

    … frei ist von Leistungsmessung, Diagnostik und Bewertung, in der Entwicklung würdigend begleitet wird, ohne bereits einen der Schule vorauseilenden Druck aufzubauen.

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